Redebeitrag von Thomas Ahme bei der Hauptversammlung der Siemens Gamesa Renewable Energy AG

26.03.2020

Sehr geehrte Aktionäre,
sehr geehrte Damen und Herren des Vorstands und Aufsichtsrats, mein Name ist Thomas Ahme. Ich vertrete den Belegschafts-Aktionärsverein „WIR für SIEMENS“.

Ich hatte auf den letzten Hauptversammlungen immer wieder die Unternehmensleitung bei Siemens Gamesa durch die Siemens AG Vorstände angesprochen.

Der Belegschaftsaktionärsverein „Wir für Siemens“ begrüßt den Schritt, die 8 % Iberdrola Anteile an Siemens Gamesa zu übernehmen.
Es wird jetzt hoffentlich zu der notwendigen Ruhe bei der SGRE führen und das Management kann sich jetzt voll und ganz auf die Kunden sowie Projekte konzentrieren.

Herzlichen Dank auch im Namen der Mitarbeiter der SGRE!

Mit der Übertragung der SAG-Anteile von SGRE an die künftige Siemens Energy AG ist ein konsequenter Schritt gemacht, um eine Firma mit einem kompletten Portfolio in der Energieerzeugung und Verteilung zu erhalten, diese Entwicklung begrüßen wir sehr.

Wichtig ist es uns, dass die Siemens Energy und die Siemens Gamesa dann alle notwendige Unterstützung erhalten, um Forschung + Entwicklung und Innovationen treiben zu können.

Wichtig ist uns, dass der Margendruck in den ersten Jahren des Um- und Aufbaues nicht zu hoch ist.

Wichtig ist es, dass Siemens Energy und Siemens Gamesa die notwendigen neuen Produkte und Lösungen zum Wohle der Umwelt entwickeln können und somit aktiv die Energiewende weiter gestalten. Hierfür ist eine nachhaltige Finanzausstattung notwendig.

Herr Kaeser, wie stellen Sie dieses sicher?

Eine Bitte zum Schluss. Die Mitarbeiter von Siemens Gamesa haben noch kein Mitarbeiteraktienprogramm.
Liebe SAG-Vorstände im SGRE-Board, wann wird es ein Aktienprogramm für die SGRE Mitarbeiter geben?

Zum Schluss: Fridays for Future / Klimawandel:

SGRE steht für die Energiewende und Co2 Reduzierung, wir würden in Deutschland gerne noch mehr machen, jedoch sind zurzeit die politischen Rahmenbedingungen nicht da.
Hier muss die Politik endlich zu klaren Rahmenbedingungen kommen.
Bei Wind Offshore: Den bisher geplanten Gesamtzubau bis 2030 erhöhen und auch das Ausbauziel für 2035 anpassen. Schnelle Umsetzung des im Koalitionsvertrag vereinbarten Sonderbeitrags für
Wind an Land: Erhöhung der Ausschreibungsziele.

Nur so lassen sich die Klimaziel von Paris umsetzten.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit.